Aktuelle Projekte


 

Steven* (8 Monate):

Steven kam auf einem kleinen Bauernhof in Zentralkenia auf die Welt. Nach der Geburt fiel seinen Eltern auf, dass er schnell blaue Flecke an den Stellen bekam, an denen ihn seine Mutter berührte.

Immer häufiger litt er zunächst unerklärlicherweise an Nasenbluten, welches teilweise stundenlang anhielt. Die Eltern mussten ihre einzige Kuh verkaufen, um die Kosten für einen Transport ins nächstliegende Krankenhaus bezahlen zu können, in dem die Diagnose Leukämie gestellt wurde.

Eine lebensrettende Chemotherapie ist nur in einem Universitätskrankenhaus in Nairobi möglich, die Warteliste hierfür beträgt mehrere Monate – kostbare Zeit für unzählige Kinder und deren Familien.

africanbutterflies e.V. setzt sich für die bessere Versorgung und Betreuung dieser Fälle ein, denn Palliativmedizin beginnt zum Zeitpunkt der Diagnosestellung.

 

 


 

Ellen* (12 Jahre):

Ellen leidet seit ihrer Geburt an zerebraler Kinderlähmung. Sie lebt mit ihren Eltern und ihrer Schwester in einem kleinen Dorf in der Nähe des Mount Kenya.

Ihre Mutter berichtet, dass Ellen’s Symptome sich glücklicherweise in den letzten Monaten nicht verschlimmert hätten.

Zur ärztlichen Vorstellung im Krankenhaus oder auf sonstigen Reisen muss sie ihre Tochter, welche derzeit 38 kg wiegt, jedoch immer auf dem Rücken tragen.


Mit der Unterstützung von africanbutterflies e.V.  konnte mit Hilfe eines Experten ein Rollstuhl mit angepasster Kopfstütze angefertigt werden, der es Ellen nun ermöglicht, sich freier und unabhängig von Ihrer Mutter zu bewegen.

 

 


 

 

Mike* (11 Jahre):

Mike lebt seit seiner Geburt mit seinen Eltern und zwei Brüdern auf einer kleinen Farm ca. 20 km von dem nächsten Dorf entfernt. Mit 9 Jahren bemerkte er, wie er plötzlich seine Füsse nicht mehr bewegen konnte. Einige Monate später waren auch seine Beine beidseits betroffen. Nach zahlreichen Krankenhausbesuchen wurde die Diagnose Guillain-Barré-Syndrom gestellt.

Seitdem ist er auf einen Rollstuhl angewiesen. Durch Muskelkontrakturen hat sich eine chronische Wunde an seinen Knien gebildet, die laut seinen Eltern die meiste Zeit infiziert ist. Mike erzählt, dass er in der Schule, die er trotz Erkrankung besuchen kann, oft ausgelacht wird, weil er in einem Rollstuhl sitzt.

Mathematik ist sein Lieblingsfach und er wünscht sich, noch mehr lernen zu können als in der Schule möglich ist. Zuhause haben ihm sein Vater sowie seine Brüder eine hölzerne Vorrichtung gebaut, an der er krankengymnastische Übungen durchführen kann. Beim Besuch des Palliative-Care Teams fällt auf, dass er Fieber hat.

Mit Hilfe von africanbutterflies e.V. wird er in das nächste Krankenhaus gebracht, in welchem die Diagnose Malaria gestellt wird. Ebenfalls durch die finanzielle Unterstützung von africanbutterflies e.V. wird ihm eine Malariatherapie ermöglicht.

*Namen geändert